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  • Wi-Fi / WLAN

    Wi-Fi / WLAN

    Neues WLAN-Format

    Damit geht die Branche ein Problem an, das Smarthome Anwendungen bislang noch bremst: Heutige WLAN-Formate verbrauchen relativ viel Strom und die meist verwendete Ausweichlösung Bluetooth hat eine geringere Bandbreite. Das kann man zum Beispiel beim Tempo verschlüsselter Verbindungen zwischen Geräten im Haus zu spüren bekommen. WiFi HaLow, das die Versionsbezeichnung IEEE 802.11ah bekam, arbeitet im Frequenzband 900 MHz und soll leichter durch Wände gehen sowie für eine stabilere Verbindung sorgen. (dpa/ad)

  • Microsoft Windows Office Software Betriebsystem

    Microsoft Windows Office Software Betriebsystem

    Microsoft stellt Support für Internet Explorer 8, 9 und 10 ein

    Microsoft stellt seinen Support für die Versionen 8, 9 und 10 des Internet Explorers ein. Damit setzt das Unternehmen eine Ankündigung um, die es schon 2014 gemacht hat. Ab dem 12. Januar wird es unter Windows 7 aufwärts keine Sicherheitsupdates und keine technischen Hilfen mehr für die Browser geben. Der Internet Explorer 11, die aktuelle Version, wird weiter mit Updates unterstützt. Unter Vista wird weiter der Internet Explorer 9 mit Updates versorgt.

    Wer noch einen alten Internet Explorer nutzt, wird mit dem letzten Update automatisch den Hinweis bekommen, seine Version zu aktualisieren. Nutzer sollten das auch unbedingt tun, um sicher zu surfen, und der Anleitung auf dem Bildschirm folgen.
    So können Nutzer Updates suchen

    Manuell lässt sich das Upgrade durchführen, indem man auf die Systemsteuerung klickt und im Bereich "Windows Update" die Schaltfläche "Nach Updates suchen" anwählt. Um herauszufinden, welche Version man installiert hat, startet man den Internet Explorer und klickt auf das Zahnrad-Symbol in der Ecke des Explorer-Fensters und wählt "Über Internet Explorer" aus. In sehr alten Versionen muss man eventuell auch den Punkt "Info" über den Menüpunkt "Hilfe" ansteuern.

    Microsoft will mit dem Schritt Nutzer der alten Browserversionen dazu bewegen, ihre Software endlich zu modernisieren. Das Unternehmen hätte so weniger Support-Aufwand und auch andere Webentwickler würden sich freuen, wenn die alten Browservarianten nicht mehr benutzt werden.

    Die alten Versionen des Internet Explorers haben immer noch einen beträchtlichen Marktanteil bei den Desktop-Browsern: Laut einer Schätzung der Seite NetmarketShare gehen rund 20 Prozent der Nutzer noch mit einer der Versionen 8, 9 oder 10 online, für die nun der Support ausläuft.

  • USB.png

    USB.png

    USB C - einfacher, schneller, stärker, flexibler

    Der neue USB-Standard Typ C bringt 4 wesentliche Verbesserungen für die bewährte und weit verbreitete USB-Schnittstelle mit:

    Geräte mit Typ C sind leichter anzuschließen, erlauben höhere Datenübertragungsraten, können Mobilgeräte schneller aufladen und Protokoll-fremde Audio- & Video-Datenströme transportieren.

    Universelle Anschlussbuchse

    Jeder weiß, wie schnell die Micro-USB-Buchse des Smartphones oder Tablets ausleiert - weil wir ständig versuchen, das Ladekabel zuerst falsch herum einzustecken. Mit USB C gehört das hilflose Herumfummeln der Vergangenheit an: Die neuen USB-C-Stecker kennen kein oben und unten, sondern lassen sich beidseitig einstecken. Deswegen soll eine USB-Typ-C-Buchse auch sieben mal so viel aushalten wie ein herkömmlicher Anschluss vom Typ A:

    Laut USB Implementers Forum (USB-IF) muss eine Typ-C-Anschluss nämlich für mindestens 10.000 mechanische Steckvorgänge ausgelegt sein. Rein rechnerisch sollten Sie Ihr Smartphone mit Typ-C-Anschluss also einmal täglich mindestens 27,4 Jahre aufladen können. Dank der geringen Fläche (8,4 x 2,6 mm) eignet sich eine USB-C-Buchse zudem gleichermaßen für flache Mobilgeräte als auch stationäre Rechner und Geräte der Unterhaltungselektronik.

    Maximales Tempo

    Klar sollte der brandneuen universelle USB-C-Verbindung auch das aktuell beste Datenübertragungs-Protokoll zugrunde liegen: USB 3.1. Es ist für Datenraten von bis zu 10 Gigabit/s (1,25 Gigabyte/s) ausgelegt und damit zwischen 2 und 20 mal so schnell wie USB 3.0 respektive 2.0. Die Betonung liegt hier allerdings auf "sollte", denn das USB-IF überlässt es dem Gutdünken der Hersteller, ob sie entsprechende Controller verbauen. Im realen Leben sind die meisten Smartphones mit Typ-C-Buchse an einen lahmen USB-2.0-Controller angeschlossen. Eine löbliche Ausnahme stellen hier Microsofts Smartphone-Flaggschiffe Lumia 950 und Lumia 950XL dar.

    Um die unterschiedlichen Geschwindigkeiten von USB-C-Ports zu kennzeichnen, hat das USB-IF die Logos erweitert: Nur wenn auf dem für den USB-Standard 3.0 konzipierten "Superspeed"-Logo ("SS") eine kleine schwarze "10" prangt, unterstützt der USB-C-Anschluss auch das maximal mögliche Tempo von 10 GBit/s. Für Geräteverpackungen gibt's ein Extralogo mit den Angaben "SUPERSPEED+" sowie "10 Gbps".

    Bärenstarke Ladefunktion

    In den letzen Jahren hat sich USB auch zur universellen Schnittstelle für das Aufladen von Mobilgeräten gemausert. Bei Smartphones & Tablets ist der Micro-USB-Anschluss quasi flächendeckend verbreitet. Die maximale Leistungsaufnahme, die die Spezifikation USB Battery Charging hier erlaubt, liegt bei 7,5 Watt. Um aber auch den Stromhunger von ausgewachsenen Notebooks zu stillen und um die Ladezeiten von Smartphones & Tablets spürbar zu reduzieren, legt USB C auch an dieser Stelle noch eine Schippe drauf:

    Zunächst einmal ist Typ-C-Geräten bei der Standard-Spannung von 5 Volt eine Stromstärke von bis zu 3 Ampere gestattet, sodass hier schon einmal bis zu 15 Watt zur Verfügung stehen. Daneben erlaubt die USB Power Delivery Specification ( USB PD ) eine variable Versorgungsspannung über die USB-Schnittstelle - und erhöht obendrein die maximal zulässige Stromstärke auf 5 Ampere.

    Damit nicht jeder Hersteller sein eigenes Ladesüppchen kocht, hat das USB-IF fünf Profile definiert, die von 5 Volt bei 2 Ampere bis zu 20 Volt bei 5 Ampere reichen (siehe auch folgende Abbildung rechts). USB C erlaubt also eine Leistungsaufnahme von bis zu 100 Watt - genug Saft, um auch die Akkus von leistungshungrigen Notebooks flott aufzutanken.

    Da durch die höhere Spannung und Stromstärke auch die Anforderungen an die Adapter, Kabel und Steckverbindungen steigen, sollen auch hier neue Logo-Elemente auf den USB-C-Buchsen Otto Normalverbraucher Orientierung geben: Nur wenn das Tempo-Logo in eine Batterie mit schwarzem Hintergrund eingebettet ist beherrscht der USB-C-Anschluss USB PD. Die schnellste Datenverbindung und maximalen Ladestrom bekommen Sie also nur, wenn auf dem USB-Adapter respektive -Kabel das ganz rechte Logo in der folgenden Abbildung prangt.

    Aufgebohrte Datenleitung

    Auch beim Funktionsumfang verbessert Typ C die USB-Schnittstelle auf geradezu revolutionäre Weise: Über eine USB-C-Verbindung lassen sich nun auch Audio- und Videodaten übertragen - und das parallel zum USB-Daten- und -Ladestrom. Dabei unterstützt USB C die Übertragungsprotokolle von DisplayPort, PCI Express & Thunderbolt.

    Mittels eines Adapters, wie es etwa das Microsoft Lumia 950 und 950XL mit dem Display Dock realisiert, lässt sich so zum Beispiel ein einziger USB-C-Port in eine Multimedia-Schnittstelle mit HDMI, DisplayPort und drei USB-Anschlüssen verwandeln. Dank USB C mutiert das Microsoft Lumia 950(XL) sogar zum vollwertigen Computer, an den Sie Bildschirm, Maus und Tastatur anschließen können.

    Ein gutes Beispiel aus der Apple-Welt ist das Macbook 12 Retina , das ja als einzige Schnittstelle (neben dem Kopfhöreranschluss) nur eine USB-C-Buchse besitzt. Findige Adapter-Anbieter bohren auch hier die USB-Datenleitung auf: So stellt etwa das USB-C-Hub von Satechi über den einen USB-C-Port des Macbook Air dreimal USB 3.0 sowie einen SD- und Micro-SD-Kartenleser zur Verfügung.

    Sie haben es schon geahnt, auch für die Zusatzfunktionen von USB C gibt es weitere Logos. Beherrscht der Anschluss, Adapter oder das Kabel die parallele Übertragung via DisplayPort, sollte das entsprechende Logo auf der USB-C-Steckverbindung prangen, bei Thunderbolt 3 ist es das Blitz-Symbol.

    Einen Haken haben die ganzen USB-C-Logos allerdings: Die Symbole lassen sich zwar beliebig kombinieren, sodass eine glasklare Information über alle Fähigkeiten eines USB-C-Ports möglich wäre. Allerdings schreibt das USB-IF nicht verbindlich (oder besser: zwingend) eine Verwendung aller Logos vor.

    Von daher müssen Sie davon ausgehen, dass die Hersteller von USB-C-Gerätschaften mit magerem Funktionsumfang auch sparsam mit den Logos umgehen werden. In diesem Falle bleibt Ihnen also nichts anderes übrig, als sich die Gerätespezifikation ganz genau anzuschauen. Die einzige Ausnahme macht Thunderbolt:

    Ein Blitz auf einer USB-C-Verbindung garantiert das volle Programm aus Thunderbolt-3-Tempo inklusive "SuperSpeed+"-Geschwindigkeit und DisplayPort- sowie Power-Delivery-Unterstützung. (PC-Welt)

  • Apple

    Apple

    Preisänderungen von iPad & iPhone

    Mit einer sogenannten Urheberabgabe soll laut Deutschlands Digitalverband bitkom „das legale Kopieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten wie Musik, Film, Foto oder Text für den privaten Gebrauch abgegolten werden“. Die Hersteller und Importeure von PCs müssen diese Pauschale schon seit längerer Zeit bezahlen. Nun wird sie seit 2016 auch auf Mobile Devices: Tablets & Smartphones erhoben.

    Anfallende Kosten werden an Kundern weitergegeben werden

    8,75 Euro pro Tablet und 6,25 pro Smartphone sind damit seit Beginn des Jahres fällig. Dies klingt beim einzelnen Gerät zunächst nicht viel, auf die Masse hochgerechnet zahlen Kunden aber Millionen von Euro drauf. Unternehmen, die Mitglieder im bitkom-Digitalverband sind, zahlen 7 bzw. 5 Euro. Auch Apple ist ein Angehöriger des Verbands und zahlt damit den verminderten Satz an Gebühren für ihre Geräte. Für die Erhebung der Pauschale von den Herstellen und für die Weitergabe an die Uhrheber, der in der Theorie kopierten Inhalte, sind laut den bitkom Verwaltungsgesellschaften wie die VG Wort, VGL und die Gema verantwortlich.

    Eine durchaus berechtigte Frage "Woher kommen diese Beiträge plötlich ?": Smartphones und Tablets gibt es ja nicht erst seit gestern. Die oben genannten Pauschalen sind das Ergebnis zäher und langer Verhandlungen zwischen bitkom und den Verwertungsgesellschaften, die ursprünglich satte 36 Euro für Smartphones und 15 Euro für Tablets forderten. Bitkom erklärt es sei vorgesehen, dass die Hersteller diese Kosten an ihre Kunden weitergeben. Das legale Kopieren von urheberrechtlich geschütztem Material im privaten Rahmen wird gleich indirekt beim Kauf des Geräts in Rechnung gestellt. Mit der Preiserhöhung ihrer Produkte hält sich Apple im Endeffekt nur an Deutschlands neue Vorgaben. Ob nun andere Hersteller ebenfalls ihre Preise erhöhen oder die Gebühr im Gegensatz zu Apple aus Kulanz selbst übernehmen, wird sich zeigen.

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